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.___Gedankenkreise

Heute ist mein erster Hochzeitstag. Leider hab ich es bis dahin nicht geschafft, meine Ehe aufrecht zu erhalten. Aber keine Sorge: Ich war nicht alleine dran Schuld, dass die Ehe den Bach runtergegangen ist. Aber das wollen viele einfach nicht einsehen.

Genau vor einem Jahr an meinem Hochzeitstag bekam mein Onkel auch seine Diagnose: Lungenkrebs. Die Ärzte haben ihm sechs bis neun Monate Zeit gegeben. Man, ich war so fertig mit den Nerven. Wie konnte das sein? Er hat doch nie jemandem etwas getan.

Fast ein Jahr später ist er nach qualvollen Monaten von uns gegangen. Das Loch, welches er hinterlässt, ist riesig und lässt sich einfach nicht füllen. Manchmal denke ich, er ist einfach im Urlaub. Aber das ist er nicht. Er kommt nie, nie wieder zurück. Gekämpft hat er bis zum Schluss. Und mir wurde wieder einmal klar, dass ich wahnsinnige Angst vor dem Sterben habe. Was kommt danach? Wenn ich weiß, dass ich alle wiedersehe, dann ist alles okay. Aber weiß ich das? Nein.

Hachja.
Ich hab heute von meinem Freund eine lustige SMS bekommen. „Hey Hase wünsch dir noch alles gute zum Hochzeitstag^^ liebe dich“. Er ist halt einfach der Beste. Wohl gemerkt von meinem Freund kam die SMS, nicht von meinem (Ex)Mann. Ich weiß schon, warum ich diesen Kerl so liebe. Ich finds lustig. Um euch zu erklären, warum das so lustig ist, müsste ich zu viel schreiben. Das geht ins Unermessliche. Aber ich kann ein paar Randdaten geben:

Arbeitskollege von meinem (Ex)Mann
Mitunter ein Grund der Trennung

Ich sollte nicht in jedem meiner Blogeinträge erwähnen, dass er der Tollste ist. Ansonsten liest er das noch irgendwann und wird auch noch arrogant. Das geht gar nicht. :-D Nein, aber ehrlich. Er ist toll. Den geb ich auf keinen Fall wieder her, auch, wenn schon Wetten laufen, wie lange es wohl mit uns geht. (Ihr habt leider schon alle verloren :D)

Bald ist die Beerdigung. Von ein paar Menschen bin ich schon enttäuscht. Von Freunden. Meine Schwestern, die sich gemütlich in der Sonne im Urlaub braten lassen während zuhause Onkelchen stirbt und Mutter am Rad dreht, erwähne ich gar nicht erst. Oh apropos. Heute bin ich auf „die Mittlere“ gestoßen. Sie war bei Mutter. Normal reden kann man schon mit mir, obwohl ich doch gar nicht mehr die Schwester bin? Naja, whatever. Ich war bei der Beerdigung. Philipp kommt eventuell mit. Halt nur, um mich zu unterstützen, weil er meinen Onkel ja leider nicht mehr kennengelernt hat. Ich weiß noch nicht, ob ich das wirklich will. Meine Familie kann nämlich sehr ätzend sein. Auch die Verwandtschaft. Also mit Blicken und so. Er ist ja der Böse. ;-)
26.8.12 14:43


.___Wolke7

Und ich schließe die Augen...
vor all diesen Fragen.

Dinge kommen, Dinge gehen. Ist es wert dieses Leben zu lieben?

Kennt ihr das, wenn ihr euch denkt: „Ach, heute blogge ich mal wieder. Ich hab tausend Sachen auf dem Herzen, die ich loswerden möchte?“ - Und dann, wenn ihr vor dem PC sitzt fällt euch kein Anfang ein. Auf einmal ist alles weg, was man sich von der Seele schreiben wollte. Whatever, so geht’s mir gerade. Als ich vorhin meine Wohnung geputzt habe kamen mir tausend Dinge in den Sinn, über die ich schreiben wollte und jetzt?

Jetzt beginne ich damit, das ich heute bei Mama war und geweint habe. Mal ehrlich: Ich habe das nicht verdient, was mir momentan von allen Seiten angetan wird. Meine Schwestern behandeln mich wie das letzte Etwas auf Erden. Gerade von der Mittleren bin ich sehr enttäuscht. Ich will ihnen nicht zeigen, dass es mir weh tut. Aber bei Mama? Bei Mama habe ich heute geweint. Meine Familie war mir immer wichtig, auch, wenn ich gerade nicht weiß, was an meiner Familie echt war und was nicht. Wenn ich an die Zeiten zurückdenke, ich habe viel mit meiner Schwester gelacht. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemals wieder so sein wird. Es ist etwas in mir kaputt gegangen. Ein kleines Wort mit großer Bedeutung: Vertrauen.
Ich fühle mich verraten. Verraten vom eigenen Blut. Das ist tatsächlich eine bittere Erfahrung und ich wünsche das niemandem. Von der eigenen Schwester zu hören, man wüsste nicht mehr, was man der eigenen Schwester glauben kann – das ist bitter. Und dann dieses Betüdeln und Betätscheln von meinem Exmann – das geht gaaar nicht. Wäre genauso, als würde ich im Falle einer Trennung auf der Seite von meinem Schwager stehen. Und er wäre auf einmal mein Bruder und sie als meine Schwester für mich gestorben. Kann man sowas jemals verzeihen?

Manchmal fragt man sich, ob man alles richtig gemacht habe. Aber ich glaube, ich habe alles richtig gemacht. Ich bin rechtzeitig ausgestiegen, habe einen Menschen gefunden, den ich so sehr liebe. Natürlich, wir mussten um viel kämpfen und werden auch weiter um viel kämpfen müssen. Ich hab meine Familie mittlerweile soweit, dass sie ihm eine Chance geben. Noch nicht jetzt, aber das kommt noch. Sie haben es akzeptiert – also meine Eltern. Seine Eltern wiederum heucheln mir vorne herum ins Gesicht, lächeln freundlich und tun so, als wäre alles in Ordnung. Ein Verhalten, welches für mich gar nicht geht. Ich weiß, dass sie mich nicht leiden können – warum auch immer. Getan hab ich denen nichts. Sie würden es vor mir auch nie zugeben, dass sie ein Problem mit mir haben. Seine Schwester ist eh das Allerletzte. Schade, dass man das von der Schwester des Partners sagen muss. Aber die Frau hat so dermaßen einen Schaden. Ich weiß auch, dass die Frau meine bzw. unsere Wohnung niemals betreten wird. Im Leben nicht. Letztens hat sie mich blöd angelabert, was ich wiederum Philipp erzählt habe. Er hat sie dann gepackt und meinte wohl, sie solle mich endlich in Ruhe lassen. (Wohl bemerkt: Die Frau ist 26) Daraufhin ging mords die Rangelei los und sie hat ihm frech ins Gesicht gelacht und meinte, er solle doch zuschlagen. Was er dann auch getan hat, daraufhin ist sie dann auf mich los, hat mich angeschrien. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen zurückzuschreien. Ich lass mir von so einem Menschen mit Sicherheit nichts sagen. Ich weiß gar nicht, wie man diese Frau beschreiben soll. Dafür gibt’s keine Beschreibung. Ich vermute einfach, sie ist einmal zu oft vom Wickeltisch gefallen.

Nichts desto trotz denkt man halt über die Zukunft nach. Wie soll das werden auf Dauer? Eigentlich finde ich es schon wichtig, dass der Partner von der Familie akzeptiert und irgendwann gemocht wird. Ich weiß, dass meine Eltern Philipp irgendwann mögen werden. Ich weiß auch, dass wir irgendwann über alles lachen und unter dem Pavillion sitzen können gemeinsam. Meine Angst ist vielmehr die, dass er sich irgendwann von seiner Familie aufhetzen lässt. Immerhin ist er doch sechs Jahre jünger als ich. Eine gute Freundin würde jetzt sagen: Ja, dann ist er es nicht wert und hat dich nicht verdient. Natürlich hat er mit der Ohrfeige für seine Schwester mehr als deutlich gezeigt, auf welcher Seite er steht und das er mich verteidigt. Aber die Angst bleibt irgendwie. Ich will nicht nochmal einen Menschen verlieren. Und schon gar nicht ihn. Er gibt mir so viel. Gerade in der Zeit jetzt in der mein Onkel gestorben ist, ist er für mich da wie niemand sonst. Er nimmt mich in den Arm und auch, wenn er nicht viel sagt: Er legt seine Arme um mich und hält mich fest. Und das ist so viel wert.

Angst vorm Fallen,
lieber für Nichts mehr stehen.

Ich glaube, manchmal weiß er gar nicht, wie viel er mir bedeutet. Klar, er macht mich teilweise wahnsinnig. Aber welcher Mann würde mich das nicht machen? Ich brauche ihn wie die Luft zum atmen. Mir dreht sich der Magen um, wenn er mir sagt, er reitet drei Tage lang weg. Drei Tage ohne ihn? Das geht gar nicht. Ich weiß für mich, ich halte das nicht aus. Aber was soll ich ihm sagen? „Schatz, mach es nicht, ich kann ohne dich nicht!“ ?
Wir müssen beide noch viel lernen, glaube ich. Manchmal wünschte ich einfach, es wäre alles leichter. Mit uns, um uns herum.
25.8.12 21:28


.___Unverzeihlich.

Ich habe letztens „Für immer Liebe“ gesehen und für mich beschlossen: Ich schreib Tagebuch. Man weiß nie, was passiert. Und falls ich ins Koma fallen sollte und aufwache und nicht mehr weiß, wer ich bin, mit wem ich zusammen bin, wen ich liebe, was alles passiert ist – ja genau deswegen halte ich das nun fest. Schauen wir mal, wie lange ich dazu Lust habe.



Seit ein paar Tagen habe ich meine neue Wohnung. Sie ist schön geworden, auch, wenn ich mich noch nicht ganz zuhause fühle. Auch, wenn ich gerade alles habe, was ich haben wollte, fühle ich mich manchmal komisch. Es ist alles noch fremd hier, ich muss mich erst einleben. Aber ich denke, das wird noch. Ich bin glücklich mit Philipp, auch wenn meine Eltern ein riesen Problem damit haben. Weil ich mich von Stephan scheiden lasse. Ich bin nicht traurig darüber, wenn man es genau nimmt bin ich sogar scheiß froh drum. Natürlich hatten wir schöne Zeiten, aber ich glaube so wirklich geliebt habe ich ihn nie. Er war immer nur ein Freund, ein Besitz. Mit Liebe hatte das nicht viel zu tun. Oder? Ich habe mehrmals um ihn gekämpft, weil ich Angst hatte als alte Jungfer zurück in den Himmel zu wandern. Und was mach ich dumme Kuh dann? Ich heirate. Der größte und wahrlich teuerste Fehler meines Lebens.



Ob ich das nochmal tun würde? Wenn ich jetzt so drüber nachdenke... in vielen Jahren vielleicht. Unter gewissen Bedingungen. Klammheimlich. Ohne großes Tamtam. Wen sollte ich auch einladen? Meine Familie hat mir so weh getan, dass ich das nicht einfach so vergessen kann und will. Der Stempel des schwarzen Schafes wird mir immer bleiben. Aber das macht nichts, es ist okay. Ich kann damit gut leben. Vielleicht lernen sie auch irgendwann, verstehen irgendwann, was sie mir mit dem Ganzen angetan haben. Momentan fahren alle ihre Egoschiene. Ich habe ihnen so böse Sachen angetan. Die Eine ist sauer, weil ich nicht mit ihr geredet hab. Andersherum wäre es aber bestimmt auch wieder falsch gewesen, weil... und überhaupt.. und so. Die Andere ist schon seit eh und je nicht das, was man sich eigentlich als Schwester wünscht. Und ich glaube, ich muss es einfach aufgeben sie als "die" Schwester zu sehen. Meine Eltern? Die haben sich wieder eingekriegt. Einigermaßen zumindest. Bleibt abzuwarten, was das noch wird. Ich bin ja mal gespannt.

Aber man stellt sich halt schon interessante Fragen, stellt interessante Dinge fest. Natürlich hab ich mich nicht mit Ruhm bekleckert. Ich bin meinem Ehemann fremdgegangen und das auch noch mit seinem Arbeitskollegen UND ich habe mich zusätzlich auch noch verliebt. Aber kann man deswegen einen Menschen verurteilen? Ja, scheinbar kann man das. Es stellen alle so hin, als wäre es für mich einfach gewesen. Natürlich war es das. Ich hab ganz bestimmt auch gleich gesagt: Und tschüß, Ehemann. Willkommen, neues Leben. Nein, so einfach war es nicht. Ich habe lange dagegen angekämpft. Ich habe lange meine Bedürfnisse zurückgestellt um den Erwartungen der anderen gerecht zu werden.

Und genau dann stellst du fest: Es geht nicht mehr. Und dann fällst du eine Entscheidung, die tief im inneren in dir längst gefallen ist. Und die Menschen, von denen du es am wenigsten erwartest - ja, genau die Menschen sind nicht für dich da. Deine Familie lässt dich im Stich. Du kannst schauen, wie du alleine klar kommst. Von allen wirst du schief angesehen, als wärst du eine Außerirdisiche, eine Schwerverbrecherin. Ich frage mich wirklich, was in den Köpfen einiger Menschen vorgeht. Du suchst das Gespräch, dann werden dir Sachen um die Ohren geworfen, da schüttelst du nur mit dem Kopf. "Ich weiß nicht einmal mehr was ich dir glauben kann und das hatte ich noch nie!" - was soll ich dazu sagen? Wie läuft der Plan? Wir sagen soviel wie möglich, nur um dir auch weh zu tun? Es ist faszinierend, das mir der Schuh angezogen wird, dass ich diejenige bin, die alles verbockt hat. Und als Strafe dafür muss ich mir jetzt tatsächlich von allein Seiten anhören, was ich nicht alles falsch gemacht habe, was ich nicht für ein schlechter Mensch bin? Dass man mir eh nicht mehr glauben kann? Es ist wahrlich faszinierend. Ich hätte es nicht gedacht. Ehrlich nicht. Hey, ich habe keine Bank ausgeraubt, ich habe niemanden umgebracht. Ich habe mich nur neu verliebt, weil mein Exmann es nicht auf die Reihe bekommen hat mich glücklich zu machen, obwohl ich mehrmals mit ihm geredet habe und er nur schulterzuckend und schweigend daneben saß. Wir haben einfach nicht zusammen gepasst. So einfach ist das. Ich brauch Aufregung in meinem Leben und keine langweilige Schlaftablette.



Aber ist es gerechtfertigt mich jetzt zu meiden? Ich glaube, gerade meinen Schwestern ist es nicht wirklich bewusst, was sie da innerlich in mir zerstört haben. Ja, natürlich war ich egoistisch. Aber das ist noch lange kein Grund, SO zu mir zu sein. Ich erinnere mich an die Facebooknachricht (wohl gemerkt eine FACEBOOKNACHRICHT) - kurz vor der Firmung meines Neffens - dass man nicht möchte, dass "so ein Mensch wie ich" Firmpatin ist. Mir wurde das Firmpatenamt entzogen. Es war okay für mich, unter den Umständen hätten mein Neffe und ich eh keinen schönen Tag verbringen können. Aber den Mut, mir das selber ins Gesicht zu sagen oder wenigstens anzurufen? Nee.



Wird hier jetzt von mir erwartet, dass ich Gras über die Sache wachsen lasse und wir irgendwann alle wieder an einem Tisch sitzen und ich ausgelassen mit ihnen lache? Nein, liebe Mitmenschen. Es wird so leider nicht sein. Denn DAS war für mich ein kleines bisschen zuviel. Auch ich kann mal diejenige sein, der etwas zuviel ist. Ich hab genug eingesteckt. Ich erwarte von meiner Familie eigentlich, dass sie für einen da sind, wenn man sie wirklich braucht. Und nicht, dass man mit einem Messer da steht und nachbohrt. Ja, vermutlich werdet ihr zwei auch innerlich wieder kochen und euch fragen: "Was will sie denn damit schon wieder bezwecken, diese dumme Kuh=" und ihr werdet sauer sein und überhaupt. Aber ich möchte euch erklären, was ich damit erreichen will:



Ich möchte damit erreichen, dass ihr über euer Verhalten in den letzten Wochen nachdenkt. Das ihr vielleicht bemerkt: Oh, okay. Das war ihr gegenüber vielleicht doch nicht so fair. Vielleicht fragt ihr euch auch mal, was ihr erwartet würdet, wenn ihr euch von eurem Mann trennt. Ob es dann so schön wäre, wenn die Schwestern einen auf Best Friend mit dem Exmann machen, der wahrlich auch einen großen Teil zu dem Scheiß beigetragen hat. Und dann hoffe ich, dass ihr bemerkt, wie beschissen es eigentlich ist, dass eigene Schwestern einen wie den größten Außenseiter behandeln. Vielleicht versteht ihr ja dann auch, dass für mich (ja ich weiß, für euch auch, weil ich nicht euren Erwartungen entspreche!!!!!) innerlich etwas zerbrochen ist. Und ja, ich hab wirklich den kleinen Funken Hoffnung, dass IHR auf mich zukommt und euch entschuldigt. Für euer Verhalten.



Mir wurde auch mal gesagt: Du kannst eh nicht ohne Familie.

Kann ich auch nicht, konnte ich nie. Natürlich würde ich es mir anders wünschen und ich bin echt froh, dass ich mit meinen Eltern wieder einigermaßen normal umgehen kann. Aber Familie bedeutet für mich Zusammenhalt, Vertrauen, Loyalität.


Habe ich das? Nein. Und jetzt?
25.8.12 21:03


Warum bin ich so? Warum kann ich nicht anders sein? Und warum lerne ich nicht? :x Ich bin wie ein Hund, der schnellen Autos hinterher hetzt..
3.4.09 06:08


Fußball, olé olé!

So, in ner Stunde gehts los nach München. Da wir net wissen, wie der Verkehr da is fahren wir lieber vorher. Außerdem kann man die Allianz Arena ja vorher auch noch angucken, höhö.

Das wird nen Chaos, glaub ich. Ich bin ja mal gespannt :D
Ich freu mich! Hurra. :D

Nen Bericht folgt. Mit Bildern. :>
25.11.08 14:54


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